Überblick: JPEG-Defekte
Unsere Kunden berichten


Alex 12. Dezember 2008 06:41 Uhr
Leider konnte mir nicht geholfen werden. Jedoch war man sehr entgegenkommend und schnell.
Danke!



Harald 02. Dezember 2008 08:32 Uhr
Das defekte Bild ist innerhalb zweier Tage wieder hergestellt worden. Die Zusendung der Datei erfolgte noch am Zahlungstag. Empfehlenswerter Service.



Richard 04. November 2008 20:19 Uhr
Vielen Dank,
30 von 35 bildern konnten wieder fast komplett hergestellt werden.

ich bin sehr dankbar und bin sehr begeistert von ihrem service. ich werde sie definitiv weiterempfehlen und ggf. wieder auf sie zurückkommen, sollte ich mal wieder probleme mit meinen bildern haben.
vielen dank nochmal.smile



Peter Schulte 25. September 2008 23:15 Uhr
Hannover
Leider gibt es das Programm nicht zu kaufen. Für nur ein Bild zu retten war mir der Service zu teuer, bei mehreren Bildern gleichzeitig ist es aber akzeptabel. Der schwarze Kasten über dem Bild ist sehr störend, denn man sieht nicht, ob es sich überhaupt lohnt.
Sonst aber keine schlechte Idee.



wilfried ganschow 25. September 2008 19:27 Uhr
duisburg
superschnelle antwort.
leider waren die bilder nicht
mehr herzustellen.
nochmals besten dank.cryingcrying



Defekte JPEG-Dateien

Wiederherstellung beschädigter JPG-Dateien

Einer der Hauptgründe, warum es sich als schwierig herausstellt defekte JPEG-Dateien wiederherzustellen und warum es nur wenige spezialisierte Anbieter von JPG-Wiederherstellungen gibt ist der, dass es eine beinah unüberschaubar große Anzahl an verschiedenartigen JPEG-Defekten gibt, welche meistens von Fall zu Fall unterschiedlich behandelt werden müssen.

Manchmal ist der Header einer JPEG-Datei defekt, manchmal sind einige JPG-Marken ungültig, manchmal gibt es Bitfehler im JPEG-Scan. Wir geben Ihnen hier einen kleinen Überblick über häufige JPG-Defekte.

JPEG-Header beschädigt

Eine JPEG-Datei kann grob in zwei Teile aufgeteilt werden.

  1. JPG-Header (~ 0.05 %)
  2. JPG-Scan (~ 99.95 %)

Ist in einer JPEG-Datei der Header kaputt, so kann dieser meistens nicht wiederhergestellt werden. Der Dateiheader einer JPG besitzt all diejenigen Informationen, welche beim Laden der JPEG benötigt werden um den JPG-Scan zu dekodieren. Der prinzipielle Aufbau des JPEG-Headers führt dazu, dass dieser selbst bei kleinsten Defekten nicht mehr zuverlässig wiederhergestellt werden kann. Im Falle eines defekten Headers kann es jedoch möglich sein, dass der intakte Header einer anderen -möglichst ähnlichen- JPEG-Datei an die Stelle des defekten Headers gesetzt werden kann. Theoretisch erzielt das Dateiformat JPEG zwar nur dann seine besten Kompressionsergebnisse, wenn der Header speziell auf den jeweiligen Bildinhalt angepasst wird, jedoch verzichten die meisten Digitalkameras auf diese Optimierungsfunktion. Der Grund liegt in der dadurch deutlich verkürzten Kompressionszeit, da das Optimieren des Headers wegfällt. Wird der Header nicht optimiert, so werden die von der JPEG (Joint Photographic Experts Group, ein gemeinsames Komitee der ISO und der ITU-T, das die JPEG- und JPEG 2000-Standards entwickelt hat) empfohlenen Headereinstellungen verwendet.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass -wie oben zu sehen- der JPG-Header selbst nur etwa 0.05%, also einen verschwindend geringen Teil, der gesamten JPG-Datei ausmacht. Dass also ausschließlich der Header einer JPEG-Datei defekt ist -und der anschließende JPEG-Scan nicht- ist beliebig unwahrscheinlich. Dies kann eigentlich nur dadurch passieren, dass ein minderwertiges Kodierungsprogramm (z.B. auf dem Chip einer Digitalkamera) einen beschädigten, d.h. korrupten Header erstellt hat. Deshalb treten auch solche Fehler noch auf.

Unsere Leistung:

Vorschaugrafik (Thumbnail) einer JPG noch sichtbar

Sehr häufig werden uns Fragen dieser Art gestellt:

"Die Vorschaugrafik meiner JPEG-Datei wird korrekt dargestellt, aber die Datei lässt sich nicht öffnen."

Dieser Umstand ist sehr einfach zu erklären. Um eine sehr schnelle Vorschaufunktion zu ermöglichen ist im JPG-Format das direkte Abspeichern einer zusätzlichen Vorschaugrafik im eigentlichen JPEG-Header vorgesehen. D.h. beim Abspeichern durch z.B. eine Digitalkamera wird nicht nur ein JPEG-Bild in Originalgröße abgespeichert, sondern zusätzlich eine zweite, verkleinerte Version davon in den Dateiheader gesetzt. Diese kleine 'Vorschau-JPEG' kann dann beim Browsen am PC oder der Digitalkamera schnell geladen und angezeigt werden, ohne dass die gesamte (wesentlich größere) Datei geladen und dekodiert werden muss. Bei Fehlern in einer kaputten JPEG-Datei kann es gut sein, dass zwar der eigentliche JPG-Scan defekt, das kleine Vorschaubild aber noch lesbar ist. Viele Digitalkameras speichern auch gleich zwei Vorschaugrafiken ab, in diesem Fall befinden sich sogar gleich drei JPEG-Dateien "in einer". Folgend ist die Aufteilung einer typischen JPEG-Datei aufgelistet:

  1. JPEG-Header
    • Vorschaugrafik 160 x 120 Pixel
    • Vorschaugrafik 640 x 480 Pixel
  2. JPEG-Scan
    • Originalgrafik 2576 x 1932 Pixel

Unsere Leistung:

Unvollständiger JPEG-Scan (Grauer Bereich in der JPG-Grafik)

Häufig brechen Übertragungen von der Digitalkamera oder von einer SD-Karte auf den PC oder einen beliebigen anderen Datenträger unkontrolliert ab. Falls der Abbruch durch einen Datenträgerfehler verursacht wurde kann es sein, dass die vollständige Originaldatei für immer verloren ist. Aber auch der Teil "der angekommen ist" kann manchmal nicht so ohne weiteres geöffnet werden, da jedes Dekodierungsprogramm ein gültiges Ende der JPEG-Datei benötigt.

Unsere Leistung:

Bitfehler im JPEG-Scan (Farbfehler in der JPG)

Zu den vermutlich verheerendsten JPEG-Fehlern gehören einzeln oder mehrfach auftretende Bit- oder Bytefehler im JPEG-Scan. Damit ist gemeint, dass die JPEG-Datei zwar im Großen und Ganzen noch vorhanden ist, aufgrund von Datenträger- oder Übertragungsfehlern jedoch vereinzelte kleine Speicherfehler besitzt.

Gravierend sind solche Fehler deshalb, weil das JPEG-Format (zumindest in seiner Basisausführung, dem so genannten Baseline) keine Bitfehler "verzeiht". Der JPEG-Scan hat die Eigenart, dass er sukzessive "aufeinander" komprimiert wird. Das heißt eine bestimmte Stelle im JPEG-Scan wird komprimiert, indem Informationen aus dem Bereich vor dieser Stelle zur Hilfe gezogen werden.

Wenn also nun eine beliebige Stelle im JPEG-Scan fehlerhaft ist, wird nicht nur diese falsch dekodiert, sondern auch alle dieser Stelle folgenden Bildbereiche. Da die Bildteile in horizontaler Richtung kodiert werden erscheinen die gefürchteten Farbfehler als "Verfärbungslinien". Die Abbildung rechts zeigt solch eine korrupte JPG-Datei.

Unsere Leistung: